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Mit
einheitlichen Fortbildungen zur Neuen Rückenschule
Im Jahr 2004 wurde mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung ein
Kooperationsvertrag zwischen den neun großen deutschen Rückenschulverbänden
geschlossen. Ziel war die Vereinheitlichung der Ausbildung zum/zur Rückenschullehrer/in
sowie die Erarbeitung eines von Grund auf neuen Konzeptes für die
Rückenschule.
80% der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens unter Rückenschmerzen.
Die Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verschlingen laut Robert-Koch-Institut
jährlich schätzungsweise 25 Milliarden Euro. Die therapeutischen
Maßnahmen bei Rückenschmerzen, wie z.B. Medikamente, Spritzen,
Chirotherapie und
Bandscheibenoperationen zeigen sehr unbefriedigende Ergebnisse. Auch
die gut gemeinten Tipps zur Rückenschonung, wie z. B. „Sitz
gerade“ oder „Gehe beim Bücken in die Hocke“,
sind nicht geeignet, Menschen vor Rückenschmerzen zu bewahren.
Die Tatsache, dass einerseits Rückenschmerzen ein großes
volkswirtschaftliches
Problem darstellen und andererseits die Erfolge der therapeutischen und
präventiven Maßnahmen in der Vergangenheit völlig unbefriedigend
waren, hat die neun Rückenschulverbände veranlasst, vereint
nach neuen Präventionsstrategien zu suchen.
Rückengesundheit gehört in die Hand von Fachleuten
Die Vereinheitlichung der Ziele, Inhalte und Methoden zur Neuen Rückenschule,
ist ein wichtiger Beitrag für die Qualität der Rückenschulangebote.
Die einheitlichen Fortbildungen der Rückenschullehrerinnen und Rückenschullehrer
garantiert bundesweit die fachkompetente Betreuung der Teilnehmerinnen
und Teilnehmer und steigert die Chancen der finanziellen Unterstützung
durch die Krankenkassen.
Gegründet wurde die Konföderation der deutschen Rückenschulen
von BBGS, BdR, DGYMB e.V., DVGS, Forum Gesunder Rücken, IFK, Seminar
Wirbelsäule-Rückenschule-Schmerztherapie, VPT und ZVK. Hauptgewinner
der gemeinsamen Anstrengungen der Gründung der KddR sind die vielen
Millionen Bundesbürger, die bereits von lästigen Rückenschmerzen
geplagt sind, und natürlich die Personen, die
der Volkskrankheit Nr.1 vorbeugen möchten.
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Bitte Termin vormerken: Expertenworkshop
12.März 2011
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